Orangepixel sind ja bekanntlich bekannt für bekanntermaßen hübsche Retro-Grafiken. So kommt auch ihr neustes Werk Neoteria in hübscher Pixel-Optik daher. Was hinter der Fassade steckt, das haben wir für euch herausgefunden. In unserem ausführlichen Test erfahrt ihr alles, was ihr wissen müsst, und natürlich noch viel mehr. Deswegen spare ich mir weitere Ausführungen und verweise noch ein letztes mal auf den nächste Absatz, denn hier steht sowieso nichts besonderes drin. Ehrlich.
In Neoteria fliegt ihr mit einem kleinen Raumschiff durch verschiedene Areale im Weltraum. So erübrigt es sich natürlich, dass es noch ganz fiese Alienviecher gibt, die euch nur böses wollen – wie alle fiesen Alienviecher eben. Eingebettet ist das ganze Geschehen nämlich in eine kleine Geschichte, die zwischendrin durch kurze Dialoge erzählt wird, aber trotzdem nur eine nette Dreingabe ist. Hauptsächlich fliegt man mit seinem Schiffchen Gegnerhorden entgegen und sammelt von zerstörten Feinden fallengelassene Diamanten ein, um seine Waffen zu verbessern – logisch. Verschiedene Gegnertypen, Abwehrgeschosse, fliegende Felsbrocken und das volle intergalaktische Nervprogramm sorgen für Abwechslung. Die Musik unterstreicht dabei die gelungene Optik. Kein Wunder eigentlich, denn die Macher sollten sich mittlerweile bestens damit auskennen. Ein bisschen weniger scheinen sie sich aber wohl mit der Steuerung auszukennen. Die ist nämlich etwas gewöhnungsbedürftig, sofern diese Beschreibung den Zustand trifft. Die Knöpfe zum Navigieren sind ein bisschen zu nah aneinander geraten, was die Bewegungsfreiheit beträchtlich einschränkt.
Das ist aber gar nicht so schlimm, denn die Entwickler haben uns persönlich beim Wort eine 360°-Bewegungssteuerung für das baldige Update versprochen, was auch immer das jetzt genau heißen soll. Allemal einfacher als mit den beiden Knöpfen ist es aber auf jeden Fall. Nicht ganz so verschmerzbar ist hingegen die Tatsache, dass man die ganze Zeit auf die Schießen-Schaltfläche hämmern muss. Eine Option, die Taste auch gedrückt halten zu dürfen, wäre hier angebracht. So viel wollen wir dann aber auch gar nicht meckern, Neoteria ist und bleibt ein solider Weltraum-Shooter. Die Präsentation gefällt, auch wenn die Steuerung noch an Kinderkrankheiten leidet. Wir sind zuversichtlich, dass das noch behoben wird und sagen abschließend, dass dieser Titel für alle Liebhaber des Genres auf jeden Fall einen Blick, wenn nicht einen Kauf, wert ist. Neoteria lässt sich übrigens auch mit einem angeschlossenen Gamepad spielen, was vielleicht im derzeitigen Zustand der Bildschirmbedienung ratsam ist.
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